»The Charity King« plant TV-Workout

Ralf Moeller (c) VW Kommunikation

Ralf Moeller (c) VW Kommunikation

… Ralf Moeller?

Welcher deutsche Schauspieler bekam noch gleich die erste Titelrolle in einer großen US-TV-Serie? Richtig, das war Ralf Moeller! Als „Conan“ wurde der 1,97 Meter große gelernte Schwimmmeister aus dem nordrhein-westfälischen Recklinghausen in 80 Ländern bekannt. Der Weltmeister im Bodybuilding im Schwergewicht (Tokio 1986) nutzte seine Liebe zum Sport für eine bemerkenswerte Karriere.

Nach ersten TV-Rollen im Fernsehen („Tatort“ 1988) wagte Ralf Moeller 1992 den großen Schritt nach Los Angeles. Der Freund von Arnold Schwarzenegger machte sich schnell einen Namen, bekam Rollen in Actionstreifen wie „Cyborg“, „Universal Soldier“, „Gladiator“, „The Scorpion King“ oder „Pathfinder“. Auch in Deutschland drehte der sympathische Sportler reichlich – in vielen Serien wie „Küstenwache“, Filmen wie „Hai-Alarm auf Mallorca” und sogar in Musikvideos, unter anderem von Scooter und Bon Jovi („Say it isn´t so“) – ist Ralf Moeller zu sehen.

Wenn er nicht gerade im Pott in seiner alten Heimat zu Gast ist, führt ihn sein Weg immer wieder in die Region Braunschweig-Wolfsburg. „Ich habe schon in meiner Bodybuilding-Hoch-Zeit hier manches Studio besucht.” Seine verstärkten Auftritte in jüngster Zeit haben aber einen ganz anderen Hintergrund. Der 56-jährige Moeller ist aktiver Schirmherr von „Vielfalt der Talente”, einer Aktion für junge Leute, die Volkswagen massiv fördert. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen für offene und versteckte Talente zu sensibilisieren – auch als Rüstzeug für die Berufsausbildung. Mit guten Ideen soll Gutes getan werden. Insgesamt 80 Schülerinnen und Schüler von verschiedenen Schulen nahmen an dem Pilotprojekt teil. 16 Projekte wurden gestartet: von „Schüler helfen Schülern” über Spenden für die Caritas-Hilfe bis zu Benefizkonzerten für das Wolfsburger Hospiz. Immer mittendrin: Ralf Moeller. „Nur Schirmherr zu sein, ist mir zu wenig. Vorbild sein, will auch gelebt werden. Ich möchte den jungen Leuten etwas geben.” Typisch für Moeller, der bereits 2006 die Aktion „Starke Typen” ins Leben gerufen hatte, bei der Hauptschüler mit Unternehmern in Kontakt gebracht wurden. „Damit wollte ich zeigen, dass in jedem Menschen viel steckt – man muss nur die Chancen eröffnen.” Sein Credo: „Sport spielte in meinem Leben schon immer eine entscheidende Rolle. Wenn ich schlecht drauf bin, gehe ich trainieren. Das hilft mir und das will ich auch jungen Leute mit auf den Weg geben.”
Schon mit sechs Jahren begann der Schauspieler mit Schwimmsport, trainierte auch zwei Jahre Boxen. „Leider fand sich weit und breit kein Gegner im Schwergewicht, da habe ich dann mit Bodybuilding begonnen.” Kurz darauf wurde er Meister aller Klassen und eben auch Weltmeister.

Sein soziales Engagement will Ralf Moeller weiter ausbauen – obwohl er gut zu tun hat. Zwei Kinoproduktionen stehen in Deutschland an, zum Beispiel „Mama Univers“ mit Hanna Schygulla und „Einmal Ibiza und zurück“ (Regie: Sven Unterwaldt), in den USA dreht Ralf Moeller „Tipping Point“ mit Russell Crowe und „Killing Hunter“. Und: „Im Moment bereite ich eine Workout-Sendung mit der Pro7/SAT1-Gruppe vor – für Menschen zwischen 40 und 60 Jahren. Zehn Wochen ab April.“

Die Zeit in Deutschland will Ralf Moeller wieder für sein soziales Engagement nutzen. „Ich mache nur Projekte, zu denen ich auch hundertprozentig stehe. VW ist ein guter Partner dabei – da passt vieles zusammen. Spätestens im Mai wollen wir in Wolfsburg zusammenkommen, um bei Vielfalt der Talente den nächsten Schritt zu besprechen. Und dann werde ich auf jeden Fall zum Fußball gehen – in Wolfsburg oder in Braunschweig.“

Text Frank Kornath | Foto VW Kommunikation

Kategorie:Historie

Facebook