Let’s play!

F1 2015(c)Bandai Namco

F1 2015(c)Bandai Namco

Die aktuellen Sport-Videospiele im großen inSport-Test

Superrealistisches Profigame? Audiovisueller Überflieger? Oder doch eher langweiliger Neuaufguss? inSport testet die aktuellen Sport-Videospiele.

Puristen-Paradies
F1 2015

F1 2015(c)Bandai Namco

F1 2015(c)Bandai Namco

PC, PS4 (Testversion), Xbox One – Bandai Namco
Features
Die diesjährige Formel-1-Saison ist so gut wie passé – und Lewis Hamilton verteidigte seinen Titel aus dem vergangenen Jahr. Sein Geheimnis: ein ausgelassenes, von Mercedes toleriertes Privatleben, das ihm gedankliche Freiheit verschafft. Auch ein Sebastian Vettel – Serien-Weltmeister von 2010 bis 2013 – macht gegen diese Nonchalance seit zwei Jahren keinen Stich. Ein wenig Seelenheil für den Heppenheimer und seine Fans verspricht da das neue „F1“, das neben der 2015er Saison inklusive Parc-Fermé-Regeln (keine technischen Änderungen während des Qualifyings) und dem großen Preis von Mexiko auch die komplette Saison 2014 beinhaltet. Ja, hier kann Vettel noch Weltmeister werden und seine Erfolgsserie auf sechs Triumphe in Folge ausbauen … Ein schönes Feature, etwas gekleckert wurde hingegen bei der allgemeinen Modi-Auswahl: Meisterschaft, Einzelrennen, Zeitfahren, (Online-)Multiplayer, dazu noch der neue unerbittliche Profisaison-Modus (volle Renndistanz, nur Cockpitperspektive, keine Hilfen) – that’s it!
Grafik/Präsentation
60 Bilder pro Sekunde, klasse Fahrzeugmodelle, alle Lizenzen, satte Effekte (etwa Hitzeflimmern) und detaillierte Strecken – die neue EGO-Engine 4.0 überzeugt. „F1 2015“ sieht, wenn auch trist präsentiert, klasse aus!
Gameplay
„F1 2015“ ist keine knallharte, aber eine durchaus anspruchsvolle Simulation – und bietet damit Anreize sowohl für Gelegenheitsspieler als auch für Profis, die insbesondere die verbesserte KI und die Gespräche mit dem Mechanikerteam, was erstmals möglich ist, goutieren.
Fazit
Für Formel-1-Fans und Puristen führt an dieser optisch, inhaltlich und gameplaytechnisch hervorragenden Racing-Simulation kein Weg vorbei. Und nicht von der „2015“ irritieren lassen, das hier ist die neueste Version.

Frauenpower!
FIFA 16

FIFA 16(c)EA

FIFA 16(c)EA

PC, PS3, PS4 (Testversion), Xbox 360, Xbox One – EA
Features
Rund 40 Prozent aller Fußballfans weltweit sind weiblich, wie eine Untersuchung der Sponsoring-Beratung Sport + Markt in Köln ergeben hat. Eine Erkenntnis, die jetzt auch Electronic Arts zu erreicht haben scheint, denn erstmals, nach insgesamt 46 Ausgaben, kann man bei „FIFA“ jetzt auch mit (zwölf) Frauenteams spielen. Ansonsten gibt’s ein „FIFA“ wie gehabt: mit Tonnen von Lizenzen – mehr als 30 Ligen und 600 Clubs – sowie zig Modi wie zum Beispiel den vergrößerten Karriere- oder den verbesserten (und extrem beliebten) Ultimate-Team-Karten-Modus, der nun über eine Draft-Variante verfügt, mit der Spitzenmannschaften schneller erstellt werden können.
Grafik/Präsentation
Eine Augenweide – zumindest dann, wenn man mit den Stars des Sports über den Platz läuft … Denn leider sind immer noch ganz viele Kicker ohne individuelle Gesichtstexturen unterwegs. Das wirkt leider nicht immer zeitgemäß, genau wie die oft deplatzierten Kommentare von Wolff Fuss und Frank Buschmann.
Gameplay
Das neue „FIFA“ spielt sich defensiver, aber, hierzu dezent widersprüchlich, auch schneller als sein Vorgänger. Und, was Konami-Anhänger wurmen wird: die Ballphysik steht „PES“ inzwischen in Nichts mehr nach. Schön auch, dass bei Torschüssen nun mehr Gefühl notwendig ist, um zum Erfolg zu kommen. Darüber freuen sich insbesondere Profis.
Fazit
Fast jedes Jahr holt sich „FIFA“ dieselben Pros und Contras ab – gut, dass der 2016er Teil mit Frauenteams für frischen Wind im dezent staubig wirkenden Fußballsimulations-Genre sorgt. Das ist mal ein echter Grund für ein Update!

Basketball-Overkill
NBA 2K16

NBA2k16(c)2k Sports

NBA2k16(c)2k Sports

PC, PS3, PS4 (Testversion), Xbox 360, Xbox One – 2K Sports
Features
Zehn Online-Ligen, der Kartensammel-Modus „MyLeague“, ein Manager- sowie ein Streetball-Modus sorgen für Abwechslung. Neu ist der auf 2KTV gestreamte „2K Pro Am“-Modus mit 5-gegen-5-Matches. Im Mittelpunkt steht aber der etwas schrullige und in jedem Fall stereotype „MyCareer“-Modus: Oscar-Preisträger Spike Lee inszenierte hierfür den Aufstieg eines Newcomers (also euren Aufstieg) vom Highschool-Talent bis zum NBA-Megastar. Problem: Hier scheint alles schon festzustehen – krasse Schlitten und großbusige Schnitten sind eure Interessen, ob ihr wollt oder nicht. Total lächerlich. Alles angereichert mit rund 100 Minuten Zwischensequenzen. Ab dem zweiten Karriere-Jahr ist’s aber glücklicherweise wie gehabt: Ihr spielt bis zu 82 Partien pro Saison, sucht Sponsoren und umgarnt die Fans in sozialen Netzwerken. Lizensiert sind alle NBA-Teams und, immerhin, 25 Euro-Mannschaften – allerdings fehlen die Basketball Löwen.
Grafik/Präsentation
Auch wenn man das schon über das 1978er „Basketball“ auf dem Atari VCS (siehe Foto) gesagt hat: „NBA 2K16“ bietet nahezu fotorealistische Grafiken, die nicht nur auf den ersten Blick wie eine TV-Übertragung aussehen. Großen Anteil daran: die beste Zuschauerkulisse aller Sporttitel. Auffallend detailliert auch das Drumherum mit Pregame-Shows, Cheerleader-Pause und Spielerinterviews nach dem Spiel, alles begleitet von Kommentator-Legende Ernie Johnson, Ex-NBA-Star Shaq O’Neal und TNT-Analyst Kenny Smith.
Gameplay
Kenner fühlen sich sofort zuhause – und freuen sich über neue „Signature Moves“ sowie über eine minutiöse Ausarbeitung der Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler. Kehrseite der Individualität: Anfänger und Gelegenheitsspieler werden überfordert sein – es kann Stunden dauern, bis man sein Team beherrscht und mit der „Überbelegung“ des Controllers zurechtkommt.
Fazit
Geniale, grafisch herausragende wie knüppelharte Basketball-Sim, die jedoch ein wenig überladen wirkt.

*Ring, ring*
Need For Speed

Need for Speed(c)EA

Need for Speed(c)EA

PC, PS4 (Testversion), Xbox One – EA
Features
Wie bei „NBA 2K16“ steht auch bei „Need For Speed“ eine stereotype Storyline um einen Newbie, der zum Superstar – in diesem Fall der Tuningszene in Ventura Bay – aufsteigt, im Mittelpunkt. Darüber kann man schmunzeln, okay, weniger jedoch über die Tatsache, dass einen die neuen Kollegen, auch während eines Rennes (!), ständig per Smartphone kontaktieren. Problem: Man muss alle Anrufe annehmen, um Einladungen zu neuen Events zu erhalten. Was für eine dumme Idee, unser Handy klingelt schließlich schon in der realen Welt häufig genug! Warum also sollte man sich davon auch noch virtuell nerven lassen?! Die Rennen selbst – Runden- und Sprintrennen, Driftwettbewerbe, Zeitfahrten sowie „Gymkhana“ (Driften auf Zeit) überzeugen aber. Im Gegensatz zu den spärlichen Tuningmöglichkeiten.
Grafik/Präsentation
Dunkel, dunkler, „Need For Speed“. Hier scheint es einfach keine Sonne zu geben. Das ist zum einen atmosphärisch und stylisch, schon wegen der tollen Licht- und Spiegeleffekte, wirkt auf Dauer aber ganz schön bedrückend.
Gameplay
Man liebt es oder man hasst es: das Gameplay der „Need For Speed“-Reihe. Wer sich nicht daran stört, dass, egal wie schlecht oder perfekt man fährt, das Feld immer eng zusammenbleibt, bekommt hier einen actionorientierten Racer mit spektakulären Massenkarambolagen, wie sie nur in der auf Eis gelegten „Burnout“-Reihe vorkommen.
Fazit
Eigentlich wollte EA, was sich auch im cleanen Titel andeutet, zu seinen Wurzeln zurückkehren – diese Wurzeln sehen jedoch anders aus, die Reihe war eigentlich mal ein arcadiger Racer ohne viel Chichi, dafür mit mehr als einer Stadt als Setting. Die Wahnsinns-Crashs verhindern den Totalschaden.

Weltraum-Disco
Just Dance 2016

Just Dance(c)Ubisoft

Just Dance(c)Ubisoft

Wii, Wii U (Testversion), PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One – Ubisoft
Features
War im letzten Jahr das Song-Angebot zu Pop-lastig, stimmt die Auswahl bei „Just Dance 2016“ wieder: Hier treffen aktuelle Songs wie Lady Gagas „Born This Way“, „I Gotta Feeling“ von The Black Eyed Peas oder „Hey Mama” von David Guetta/Nicki Minaj auf Klassiker wie „You Never Can Tell“ (A. Caveman & The Blackseats“) und Absurdes wie „Under The Sea“ aus „Arielle“. Eine richtige Gute-Laune-Mischung! Schön auch, dass Ubisoft die Offline-Modi gestärkt hat, bei denen man unter anderem, im „Dance Party“-Modus, gemeinsam vor dem TV Choreografien einüben kann. Auf Online-Seite sticht der „World Video Challenge“-Modus hervor. Hier kann man nicht nur gegen Spieler weltweit antreten, sondern Dargebotenes – mit Lob oder Häme – auch bewerten und aufgestellte Rekorde schlagen. Sehr fein des Weiteren die Möglichkeit, eigene Musik-Video-Clips zu erstellen. Etwas negativ fällt dagegen der Service „Just Dance Unlimited“ auf: Der Zugriff auf (zunächst) 150 Songs vergangener Versionen ist an sich eine tolle Sache – allerdings kostet der Spaß auch, nach einem kostenlosen Probemonat, regelmäßig Geld.
Grafik/Präsentation
Die verzogenen Enkelkinder von Marty McFly wissen Bescheid: So fühlt es sich an, in einer Weltraumdisco zu tanzen. Im Jahr 2215. Auf LSD …
Gameplay
Just practice! Das gilt besonders für Choreografien mit mehreren Leuten, wenn bis zu fünf Leute vor dem Bildschirm tanzen – gerade auf den Nintendo-Konsolen, denn hier müssen die Spieler zusätzlich mit einem Controller hantieren oder ersatzweise, was neu ist, mit dem Smartphone. Aber immer gilt: Am Spiel liegt’s nicht, wenn man auf dem virtuellen Dancefloor ablost.
Fazit
Frei nach Molière: „Nichts ist dem Menschen so unentbehrlich wie „Just Dance“.

Perfekte Spielbarkeit
Mario Tennis Ultra Smash

Mario Tennis(c)Nintendo

Mario Tennis(c)Nintendo

Wii U – Nintendo
Features
Mario und Tennis – das passt seit … 1995. Nintendo-Experten wissen Bescheid: Das erste „Mario Tennis“ (damals noch „Mario’s Tennis“) gab es auf dem Virtual Boy, diesem Mitte der 90er Jahre grandios gefloppten 3D-Brillen/-Handheld-Hybrid. Das Spiel war okay, es hatte nur einen Haken: Es lief eben auf jener unsäglichen Hardware. „Tennis“ von 1984 auf dem NES und seine späteren Umsetzungen zählen wir mal nicht mit – da war Mario schließlich nur Schiedsrichter … 20 Jahre nach dem Virtual-Boy-Debüt also erscheint nun der insgesamt achte Teil; neben der gewohnt brillanten Spielbarkeit auch mit sehr cooler Amiibo-Einbindung – denn die hübschen NFC-Chip-Figürchen sind in der Lage, einen menschlichen Mitspieler vollwertig zu ersetzen! Online als auch offline – und dazulernen können sie auch noch. Dazu gibt’s den neuen „Mega-Wettkampf“-Modus, indem man sich mithilfe von „Maxipilzen“ in einen gigantischen Tenniskoloss verwandeln kann, traditionelle Online- und Offline-Modi oder auch eine klassische Herausforderung ohne Power-ups.
Grafik/Präsentation
Farbenfroh, cartoonig, blitzsauber – die typische „Mario Tennis“-Optik mit optimal stabiler Bildrate, übersichtlichen Menüs und famos inszenierten Spezialfähigkeiten respektive Power-up-Aktionen der zahlreichen Nintendo-Charaktere .
Gameplay
Wenn Anfänger sofort durchstarten können und Profis trotzdem gefordert sind, dann ist das Gameplay nahe an der Perfektion. Und genau das hat Nintendo seit jeher drauf. Das neue „Mario Tennis“ ist da keine Ausnahme, da es auch die neuen Spezial-Aktionen wie den namensgebenden „Ultra Smash“, bei dem ihr in Zeitlupe einen verheerenden Schlag auf die Gegner loslasst, sehr gut einbindet.
Fazit
Auf ins Pilzkönigreich! Trotz seines dezent naiven Gewandes muss „Mario Tennis Ultra Smash“ in einer Reihe mit „FIFA 16“ und „NBA 2K16“ genannt werden, wenn es darum geht, die besten Sportspiele 2015 zu küren.

„Superrealistisches“ Wrestling
WWE 2K16

WWE(c)2K Sports

WWE(c)2K Sports

PS3, PS4 (Testversion), Xbox 360, Xbox One – 2K Sports
Features
Wahnsinn, was für ein Roster! Über 120 Wrestler, Download-Pakete nicht mitgerechnet, stehen Fans der actionreichsten Seifenoper der Welt beim neuen „WWE“ zur Verfügung. Der bekannteste Wrestler aller Zeiten, Hulk Hogan, musste allerdings, aufgrund jüngster Rassismus-Vorwürfe, zu Hause bleiben. Im Zweifelsfall lässt sich das aber via Editor, der endlich auch wieder weibliche „Kombat-Tanten“ berücksichtigt, beheben. Sogar eigene Movesets oder Arenen können erstellt werden. Ebenfalls Wahnsinn: die rund 50 – in den meisten Fällen auch online – zur Auswahl stehenden Matchvarianten! Im Mittelpunkt steht natürlich, wie bei fast allen modernen Sportspielen, der Karrieremodus – „realitätsnah“ kommt es auch hier mehr auf das an, was außerhalb des Rings passiert. Natürlich braucht man Siege, um aufzusteigen, aber hinzukommend wollen Freund- und Feindschaften gepflegt (durch Eingreifen in fremde Matches oder durch Positionierung gegenüber der „Authority“) und die Zuschauermassen mit markigen Sprüchen begeistert werden. Schließlich der biergetränkte Steve-Austin-Modus – hier kann man den Werdegang der „Texas Rattlesnake“ in 20 Episoden nachspielen.
Grafik/Präsentation
Die Präsentation mit mitreißenden Ringeinmärschen und aufwendig gestalteter Kulisse gefällt auf Anhieb, die Grafik wiederum schwankt ein wenig. Insbesondere langhaarige Wrestler sehen in Bewegung manchmal etwas buggy aus. Grundsätzlich ist das gelegentliche Haarflimmern aber zu verschmerzen.
Gameplay
Tempowechsel wie im TV und endlich ein sinnvolles – weil auf maximal fünf Aktionen beschränktes – Kontersystem. Das sorgt für taktische und intelligente Kämpfe. Kein anderes Wrestlingspiel erreicht diese Gameplay-Perfektion.
Fazit
Das nahezu perfekte Wrestlinggame!


Short Views

NBA Live 16
PS4, Xbox One – EA
Mutete der Reboot der „Live“-Serie vor zwei Jahren wie ein schlechter Scherz an, macht EA mit der 2016er Version vieles richtig. Präsentation (mit ESPN-Lizenz), Grafik und Gameplay überzeugen, spielen aber immer noch nicht in derselben Liga wie die 2K-Konkurrenz. Größter Vorteil: die Einsteigerfreundlichkeit mit Wurf- und Dribbling-Hilfen sowie der „I’m the special one!“-Faktor – denn: Weniger als fünf Prozent aller Basketball-Sim-Gamer greifen zu „NBA Live 16“.

PES 2016
PC, PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One – Konami
Sehr gute Spielbarkeit, bessere Online-Modi als im letzten Jahr, trotz übersichtlicher Lizenzen viele Originalgesichter (gefühlt sogar mehr als in „FIFA“) und ein vorbildlicher Editor – das ist „Pro Evolution Soccer 2016“. Ein rundum gelungenes Game. ABER: keine Frauenteams, keine Frauenteams, keine Frauenteams, keine Frauenteams, keine Frauenteams …

WRC 5
PC, PS3, PS4, PS Vita, Xbox 360, Xbox One – Big Ben
Neuer Entwickler, neue Hoffnung? Milestone betrieb jahrelang Recycling, allerdings auf akzeptablem Niveau. Neu-Entwickler Kylotonn hingegen bringt viele frische Impulse in die offizielle Renn-Reihe zur FIA-Serie – zum Beispiel schäbig aussehende Cockpits, maue Motorengeräusche, fehlende Siegerehrungen, störende Geisterwagen im Online-Modus, Einbrüche in der Bildrate … Nee, das war wohl nichts. Schade.

Madden NFL 16
PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One – EA
Dynamisch, taktisch, fordernd und eine superbe KI. Das audiovisuell ohnehin über jeden Zweifel erhabene „Madden“ überzeugt dieses Jahr plattformübergreifend. Sogar an Neueinsteiger wurde gedacht – so viele (optionale) Tipps bot bisher noch kein Football-Spiel. Strittige Schiedsrichterentscheidungen und der erweiterte Ultimate-Team-Modus runden die Sport-Versoftung um das Rotationsellipsoid ab.

NHL 16
PS4, Xbox One – EA
Auch beim Eishockey – der Gehirnerschütterungs-Sportart Nummer eins – braucht man viel Einfühlvermögen. Zum Beispiel beim Transfer neuer Spieler oder bei der Teamansprache vor dem Spiel. Und damit wären wir auch schon bei der größten Neuerung von „NHL 16“: dem Moralmeter der Spieler. Ansonsten gibt’s gewohnt hochwertige Standardkost mit aktualisierten Tabellen und Rostern. Nach wie vor größter Pluspunkt: die einstellbare Spielweise von  actionreichem Arcade-Geholze bis hin zur taktiküberfluteten Simulations-Feinkost.

Rory McIlroy PGA Tour
PS4, Xbox One – EA
Das schönste Golf aller Zeiten (naja, zumindest bis nächstes Jahr …). Nach einem Jahr Auszeit erstrahlt EAs Golf-Simulation im neuen, optisch sowie physikalisch beeindruckenden Gewand; der Frostbite-Engine sei Dank. Der Jubel ist groß – auch wenn die Kursanzahl etwas limitiert und der Editor zur Erstellung des eigenen Spielers zu oberflächlich ist. Und, falls sich irgendwer wundert: Aus bekannten Gründen verabschiedete man sich von Tiger Woods als Testikel, ähm Testimonial und fand Ersatz im irischen Golfer Rory McIlroy.

Text Nils-Andreas Andermark
Fotos Bandai Namco, EA, 2K Sports, Atari, Ubisoft, Nintendo, alexlmx – Fotolia.com

Kategorie:Sonstiges

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